Donnerstag, 4. Februar 2016

Die Frage nach dem Subjekt

Ernsthaft so passiert... Ich dachte diese Arbeiten, auf denen solche Antworten stehen, die im Netz kursieren sind gefaked, aber nein...

Ich stehe vor der Tafel und lasse die Kinder die Satzglieder in einem angeschriebenen Satz mittels Strichen abteilen. Schließlich sage ich: Wie fragt man nach dem Subjekt?

Ein Kind antwort: Welches ist bitte das Subjekt?

Naja, immerhin höflich! ;o) *gg

Kommentare:

  1. Hallo Valessa,
    das liegt wohl daran, dass Subjekte für die Lebenswelt der Kinder wenig relevant sind... Mich hat das als Kind auch nicht interessiert und ich finde es sehr nachvollziehbar, dass das "böhmische Dörfer" sind für (?) Viertklässler.
    Manchmal denke ich auch, dass wir denen vielleicht auch weniger Fachwissen vermitteln sollten und stattdessen lieber gute Geschichten vor(!)lesen sollten. Der "normale" Wortschatz von Kindern ist heutzutage oft schon sehr ausbaufähig- auch ohne Fachbegriffe für Grammatik. Ich habe mir jedenfalls vorgenommen mehr vorzulesen und ein konsequentes Wortschatztraining einzuführen- auch für deutsche Kinder (ohne Migrationshintergrund).
    Jedenfalls wollte ich dir sagen: Du bist damit nicht allein- Meine Schulkinder können das auch nur nach einigen Wochen Training und nach dem Test ist das sowieso wieder vergessen. Atme tief durch und erinnere dich an deine eigene Kindheit zurück- das macht es einfacher..
    Viele Grüße von Maren

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    1. Es war schlicht und ergreifend eine lustige SItuation. Das Kind musste lachen, die anderen auch. Es lag weder daran, dass es nicht wusste worum es geht, noch dass es seine Interessen nicht berührt. Es hat es einfach rausposaunt ohne nachzudenken... Das war lustig...
      Auch am Wortschatz liegt das ganz sicher nicht...
      Ich fühle mich auch nicht allein :o) Das war kein Verzweiflungspost - das war Spaß.
      Meine eigenen Kindheit? Ich bin etwas verwirrt... Du hast den Post, glaube ich, falsch verstanden.
      LG *valessa

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    2. Liebe Maren,

      kannst du deine Ideen zum konsequenten Wortschatztraining etwas näher ausführen oder Literatur/Seiten empfehlen?
      Ich sehe das wie du, der "normale" Wortschatz ist sehr ausbaufähig und die Prioritätensetzung manchmal fraglich.

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    3. Wie darf ich das verstehen, dass die Prioritätensetzung fraglich ist? Soll es heißen, egal, was im Lehrplan ist, ich sollte die Satzglieder weglassen? Oder was ist hier gemeint?

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  2. Hi,
    Ja, das habe ich wohl ;)
    Gruß, Maren

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  3. Ich fand die Antwort von Maren eigentlich ganz interessant. Das war ja nicht als Angriff gemeint, sondern als Denk- /Diskussionsanstoß das Thema aus der Sicht der Kinder zu sehen. Ich habe die Satzglieder dieses Jahr mit 6.Klässlern behandelt, fand es mit dieser Altersstufe schon sehr zäh und nicht gerade motivierend.

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    1. Ich habe es auch nicht als Angriff empfunden. Ich dachte lediglich, dass sie es falsch verstanden hätte und wollte es erklären...
      Nichts desto trotz habe ich nicht die Wahl, ob ich das Thema in der Vierten mache oder nicht. Denn es wird in der 5/6 schon vorausgesetzt. Ich bin KEIN FAN vom Thema Satzglieder in der Grundschule. Finde das viel zu abstrakt.
      Wobei ich sagen muss, die Klasse geht damit besser um, als jetzt motivationstechnisch gesehen, als ich es erwartet hatte und als ich das früher selber gemacht habe ;o)

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