Mittwoch, 19. Juli 2017

Das Lindenblatt

Wie einige bestimmt schon wissen, arbeite ich an einer "Lindenschule". Eine, weil ich gerade festgestellt habe, dass der Name gar nicht so selten ist. :o) Ebenso unselten ist es scheinbar, dass die Schulzeitung an einer solchen Lindenschule "Lindenblatt" heißt. Na sowas - liegt ja auch nahe...

Im nächsten Schuljahr leite ich, im Rahmen des Ganztagsangebots, unsere neue Lindenschul-Zeitungs-AG. Die Zeitung gibt es schon lange, leider schlummerte sie in der letzten Zeit vor sich hin und kann und soll nun wiederbelebt werden. Darauf freue ich mich schon total. Die Kinder, die im Ganztag angemeldet sind, können sich in die AG "einwählen". Alle anderen Schüler dürfen und sollen natürlich Beiträge einreichen... Mit Redaktionsschluss und allem PiPaPo.

Ich würde nun gerne von euren Erfahrungen profitieren.
  • Wie habt ihr eure Zeitungen eingeteilt? Gibt es Rubriken? 
  • Habt ihr feststehende Seiten, die immer wieder enthalten sind: ZB "Mein Haustier" wo ein Kind, sein Tier vorstellen darf... etc.
  •  Habt ihr Redaktionssitzungen und wie ist der Ablauf?
  • Welche Inhalte habt ihr für gewöhnlich in der Zeitung. Unsere Klassenfahrt, Schulfest etc. sind obligatorisch, ... Ich meine eher Berichte etc. darüber hinaus.
  •  ... ich werde sicher noch weitere Fragen hier aufschreiben :o)

openclipart.org by gustavorezende

 Über euren Kommentar mit Tipps und Ideen bin ich dankbar...







Kommentare:

  1. Bei uns ruht die Schulzeitung leider auch. Den Kindern Spaß gemacht hat auf jeden Fall immer das Lehrer-/Mitarbeiterrätsel Ein Kinderbild eines Lehrers, einer Lehrerin oder eines Mitarbeiters kam in die Zeitung und hat einen kleinen Bericht über sich geschrieben. Auflösung war dann im nächsten Heft oder natürlich schon vorher mündlich.

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  2. Bei uns wurde mit einen Pädagogen/ Mitarbeiter ein Interview geführt, durch welches die Schüler ihn besser kennengelernt haben.
    Annett

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  3. Hallo Valessa, eine Schülerzeitung ist einfach ein wirklich tolles Projekt!Wir führen es an unserer Schule immer im 4. Schuljahr durch. Schon über 20 Jahre erscheint die SCHNAPP. Zwar wird in unserem Kollegium immer wieder diskutiert, ob wir es auch „auslagern“ können (z. B. in einer AG), da es im normalen Schulalltag schon aufwendig ist, eine Schülerzeitung zu erstellen. Aber eigentlich möchten wir allen Kindern die Möglichkeit geben, sich selbst mit einzubringen, jeder auf seinem Niveau um dann das gemeinschaftliche Produkt, die eigene SCHNAPP, am Ende in den Händen zu halten. Es ist den Lehrern überlassen, ob sie es mehrere Wochen kompakt im Deutsch- und Sachunterricht oder über das Halbjahr verteilt in der DIFF-Stunde (Differenzierungsstunde) durchführen. Natürlich gibt es Kinder, die sich mehr engagieren und viele Ideen haben und andere, die mehr Unterstützung brauchen. In den Redaktionssitzungen haben die Kinder Möglichkeit zur Reflexion der eigenen Arbeit. Beiträge werden beurteilt (das ging besonders gut unter der Dokumentenkamera am Smartboard!) und die Kritikfähigkeit wird geschult. Außerdem machen wir bei dem Projekt „Schüler lesen Zeitung“ mit, daher sind die Kinder mit den Wörtern Rubrik, Schlagzeile etc. vertraut. Alle Daten, Schlagwörter und organisatorische Dinge werden an einer Wandzeitung (bei mir war es das Fenster!) in der Klasse festgehalten. Am Elternabend wird den Eltern der Ablauf grob vorgestellt.
    Eckpunkte:
    - 4. Schuljahr fertigt pro Halbjahr eine Ausgabe an (damit die anderen Klassen ausreichend Zeit für die Bearbeitung haben, wenigstens 3 Wochen vor den Ferien)
    - alle Schüler der Klassen 1 bis 4 sind als Leser angesprochen
    - aktuelles Thema: Aufmacher der Ausgabe „SCHNAPP dir…“
    - Rubriken (manche haben sich bei uns gefestigt, andere kommen durch Schülervorschläge hinzu): Schulgeschehen, Ereignisse aus den Ortsteilen, Seite für das 1. Schuljahr, Kleinanzeigen: gesucht – gefunden, Steckbriefe, Rätsel- oder Witzeseite, Umfragen in der Schülerschaft, Neues aus der Schülerbücherei, Tiere
    - handschriftlich verfasste Artikel oder mit dem PC geschriebene Texte, Zeichnungen werden selbst erstellt
    - Formatierungen und Bearbeitung von Grafiken übernehmen die Lehrer (wobei man in einer AG natürlich für diese Dinge auch Zeit hätte!)
    - Drucken erfolgt in der Regel der Druckerei der Kreisverwaltung
    - Schüler verteilen dann ihre SCHNAPP in den Klassen
    - für einen „Dialog“ zwischen Lesern und Redakteuren verfassen vor allem Dritt- und Viertklässler (Parallelklasse) einzelne oder Klassenleserbriefe, eine besondere Würdigung erfahren die Schüler der Schülerzeitung durch einen Leserbrief der Schulleitung
    So, das Wichtigste in aller „Kürze“ ;) Ich hoffe, dass ich dir ein wenig weiter helfen konnte und wünsche dir viel Spaß mit deiner AG.
    Ganz liebe Grüße von Bianca

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Bei Fragen zum Passwort bitte keinen Kommentar posten, sondern in einem der beiden Blogs lesen. Dazu gibt es genügend Beiträge. Danke!

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