Samstag, 30. September 2017

Wörter mit Doppelkonsonanten

Vorab: Vielen Dank für die vielen, vielen tollen Kommentare zum letzten Post! :o)

Da ich diese Stunde nur grob bei Instagram (HIER) vorgestellt habe und nicht jeder bei Instagram ist, mache ich dies hier noch einmal.

Die Rechtschreibstunden sind zur Zeit immer sehr ähnlich aufgebaut.

In dieser Stunde habe ich zwei der FRESCH-Sybole eingeführt, bzw. bewusst gemacht, die ich in den Heften auch als Korrekturzeichen benutze. Eigentlich kennen die Kinder diese Zeichen aus ihren Arbeitsheften, aber bewusst wahrnehmen ist ja oft etwas anderes als nur sehen. ;o) Die Zeichen weisen die Kinder in den Heften auf einen Fehler hin und darauf, was sie tun können, um den Fehler zu berichtigen. Z.B. noch einmal schwingen und genau hören, weil z.B. ein Buchstabe vergessen wurde oder ein Laut falsch verschriftlicht wurde... etc.

Vorgehensweise: schwingen und deutlich sprechenn, Silbenbögen malen, 
Könige eintragen und dann geht's erst ans Schreiben des Worts...

Zunächst hingen alle Bilder oben an der Tafel. Ich kündige den Kindern gerne an, dass ich Fallen eingebaut habe. Sie finden das immer spannend und der eine oder andere passt dann doch nochmal besser auf, weil die Falle gefunden werden muss...

In diesem Fall waren die Fallen: Kuss, Schwamm, Ball und Bett. Fallen deshalb, weil man am Ende schwer bestimmen/hören kann, ob ein Doppelkonsonant vorhanden ist.

Als Unterschied in den Wörtern wurde zunächst auch bemerkt, dass es Wörter mit einer und mit zwei Silben sind. Ein Schritt auf dem richtigen Weg. ;o)

Die Klasse wusste dann sehr schnell, dass das "heutige Thema" Doppelbuchstaben "in der Mitte" ist. Und es fiel ihnen auch auf, dass z.B. Schwamm keinen in der Mitte hat... Hat Schwamm überhaupt einen???

An dem Punkt verriet ich einfach den Trick, das Wort mal mit "viele" zu verlängern. Und zack wurde ein zweisilbiges Wort daraus, das wieder den Doppelbuchstaben in der Mitte hat. Somit waren dann auch die versteckten Fallen enttarnt. (Vorgang ist hier ULTRAVERKÜRZT, denn es wurde natürlich mehrfach getestet und probiert und und und...)

Die Regel für Doppelbuchstaben (in zweisilbigen Wörtern) lautet: Klingt der Vokal in der ersten Silbe kurz, "sitzt" ein weiterer Buchstabe (Konsonant) im Silbenboot. (Stichwort: geschlossenen erste Silbe)

Dann ist auch immer relativ schnell klar, welcher Buchstabe verdoppelt werden muss, denn die zweite Silbe kann man von den Buchstaben her ja meist sehr gut analysieren. Bei Schwämme -> me, bei Bälle -> le. Hierbei ist wieder das deutliche und richtige Sprechen nötig: nicht Schwä-me, denn dann klingt der erste Vokal lang, sondern: Schwäm-me. Dann hört man das doppelte m. Selbst wenn man das Wort falsch schwingt und spricht: Schwä-me ist die Analyse der Buchstaben der zweiten Silbe ziemlich eindeutig. (Zumindest habe ich es selten falsch erlebt.)

Spricht das Kind: Schwä-me binde ich es meist in einen Satz ein und sage so etwas wie: "Kannst du mir bitte die Schwä-me holen?" Ich habe es bisher sehr selten erlebt, dass die Kinder dann sagten: Ja, das klingt richtig. Meist sind sie in der Lage, mich zu verbessern und sagen es dann richtig.

Hört man die Doppelbuchstaben nicht, greift die darüber genannte Regel... kurzer Vokal... etc.

Natürlich gibt es auch immer wieder Kinder, die nicht hören, ob der Vokal kurz klingt oder lang. Da hilft leider nur üben und wiederholen, üben und wiederholen... usw. Eine andere Idee kann ich da leider nicht anbieten. 

Wir nutzen also zwei Strategien zu Analyse: "schwingen und hören" sowie "nach dem kurzen Selbstlaut in der ersten Silbe, folgt ein doppelter Mitlaut". (...wovon einer in der ersten und einer in der zweiten Silbe "sitzt")

Oar das war jetzt etwas wirr, glaube ich?! Ich habe es jetzt einfach mal so "runtergeschrieben", wie es mir in den Sinn kam. Das sind so ungefähr die Gedankengänge, die die Kinder oder wir gemeinsam zumeist vollführen, wenn wir Wörter mit DoKo üben. Das klingt manchmal alles sehr theoretisch und man überlegt sich, wie Zweitklässler das umsetzen können, aber ich kann nur sagen: ES KLAPPT! Viel ist es halt auch das Sprachgefühl, welches da mitmischt. Und wie man die Kinder anleitet. Aber das kann ich hier leider nicht im Detail rüberbringen.

Die Bilder mit Doppelkosonanten findet ihr bei Danielas Ideenreise. Hier ist ein Blatt zur Verschriftlichung der Wörter. Dies haben wir im Anschluss an die gemeinsame Übung gemacht. Dazu habe ich dann noch weitere Bilder an die Tafel gehängt.


https://www.dropbox.com/s/9bd9l45zz9qi2ux/W%C3%B6rter%20mit%20Doppelkonsonanten.pdf?dl=0


Ich hoffe, ich konnte einigermaßen beschreiben, wie wir vorgehen. 
Einfacher wäre es sicher gewesen, wenn man die Stunde gesehen hätte. 
Vll ist es dennoch hilfreich...
Mit selber fiel es am Anfang immer schwer, solche Stunden zu planen. 
Vieles daran kann man halt auch nicht planen. 
Vieles ist einfach agieren aus dem Bauch heraus, 
auf Basis des eigenen Wissens und reagieren auf das, 
was die Kindern einem "anbieten".
Wie übt ihr Wörter mit diesem Rechtschreibphänomen?






Montag, 25. September 2017

i oder ie?

Neulich ging es um das lange und kurze i. Ich wollte mit den Kindern eine Übung machen, in der sie hören sollten, ob das i lang klingt oder kurz. Dazu habe ich mir die ie-Bilder von Danielas Ideenreise ausgedruckt und sie mit eigenen i-Bildern ergänzt. Es sollten ja Vergleichsmöglichkeiten da sein. :o)

Hier seht ihr, wie ich die Bilder an der Tafel arrangiert habe:


Zunächst haben wir als gemeinsam ein paar Wörter gesprochen und dabei geschwungen. Bzw. mit Klatschen oder am Arm herunterstreichen getestet, ob das i lang oder kurz klingt. Wenn die Kinder falsch lagen, habe ich das jeweilige "Gegenbeispiel" gesprochen. Z.B. Tisch klingt lang??? Tiesch (sprich: Tiiisch) oder Tisch. Das hilft immer ganz gut. Es kam aber selten vor. Die Kinder machen das mittlerweile recht gut.

Gemeinsam haben wir die Bilder dann entsprechend zugeordnet:


Anschließend wurden einige Beispiele an der Tafel notiert.
Das machen wir so:


Leider habe ich vergessen, die Tafel zu fotografieren. Deshalb hier ein geschriebenes Beispiel. Nicht schön, aber zum Zeigen reichts. Wichtig ist hierbei immer nochmal zu bemerken, dass hinter dem kurzen i immer noch ein oder mehrere Buchstaben im "Silbenboot" sitzen und das dies hinter dem langen ie nicht der Fall ist. Da ist ja schließlich kein Platz mehr, weil es so lang klingt ;o)

Im Anschluss haben die Kinder sich Wörter herausgesucht und sie auf dem Blatt unter dem entsprechenden Buchstaben notiert. Hierbei gilt: erst sprechen und schwingen, dann Bögen zeichnen und anschließend Buchstaben "eintragen". Abschließend erfolgt die Kontrolle der Könige. IMMER :o) Zumindest, bei Rechtschreibübungen...

Hier habe ich das passende AB mach hochgeladen.
Vielleicht braucht es jmd von euch.

https://www.dropbox.com/s/stoipyivu63uacy/W%C3%B6rter%20mit%20i%20ie.pdf?dl=0

https://www.dropbox.com/s/stoipyivu63uacy/W%C3%B6rter%20mit%20i%20ie.pdf?dl=0


So, nun abschließend eine Interessensabfrage:
Sind solche Posts zur Umsetzung für euch hilfreich?
Wenn ja, dann werde ich versuchen, da öfter mal etwas zu schreiben... 
 






Sonntag, 24. September 2017

Danke...

Danke, für diese zwei Dankeschön-Bücher, an zwei nette Kolleginnen. *grins
Ich habe mich doll drüber gefreut!
Auch ein Danke natürlich an die,
deren Büchersendung ich vergessen habe zu fotografieren! :o)


Ich wünsche noch einen schönen Sonntag - 
ich mache jetzt FEIERABEND ;o)


Freitag, 22. September 2017

Normalität

Ja! Sie kehrt endlich zurück! Diese Woche war GUT! ECHT JETZT! ;o)
Sogar meine Fachkollegin, die nur für eine Stunde am Tag in der Klasse ist und es somit nicht ganz so leicht hat, wie man es selbst als Klassenlehrerin hat, sagte das nach dieser Woche! Des Lehrers Herze hüpft vor Freude! (Wer jetzt denkt: Nun spinnt sie endgültig, muss wissen -> das war ein Zitat meines Tutors in der Oberstufe! Er schrieb mir das mal an eine Arbeit zur Bildbesprechung *gg)

Wir haben jetzt die dritte Woche mit dem Logbuch und dem Wochenplan gearbeitet und ich muss sagen, 75% der Kinder kommen damit problemlos klar. Die anderen brauchen immer mal wieder einen Tipp, wegen der Einteilung der Aufgaben etc. ABER - sie fragen auch danach und das ist super. Da kam jetzt keiner gestern und hatte noch 'nen dicken Berg an Aufgaben aufgehoben, die noch erledigt werden mussten. Das ist wirklich klasse.

Hier mal ein kleiner Einblick in unser neues Logbuch. Inspiriert hat mich dazu der Account von "grundschulalltag" auf Instagram.



Auf der Linken Seite kann der Wochenplan eingeklebt werden. Auf der rechten Seite - na das seht ihr ja ;o) Der Eine oder die Andere muss noch etwas an seiner/ihrer ehrlichen Selbsteinschätzung arbeiten *gg

Unten rechts und links sind "Lobecken" eine für die LehrerInnen und eine für die Eltern. Lob tut uns allen gut - wisst ihr ja :o)

Zum Thema: Wo hast du das drucken lassen? werde ich demnächst sicher mal etwas schreiben können. Noch ist das "in Arbeit" und somit irgendwie "geheim" ;o)


Ansonsten habe ich jetzt angefangen, beim Durchsehen der Arbeitshefte und -blätter die FRESCH-Zeichen (als Stempel) zu nutzen. Dazu musste ich den Kindern erstmal klar machen, wie sie damit umgehen sollen. Ich habe mir ein paar typische Fehler aus den Heften herausgepickt und sie mit den entsprechenden Zeichen versehen. Anschließend haben wir gemeinsam nach den Fehlern gesucht und sie "mit Hilfe des Zeichens" korrigiert. Das hat gar nicht mal so schlecht geklappt für das allererste Mal. Natürlich müssen wir das in der nächsten Woche noch weiter üben...
Ausnahmsweise habe ich die korrekte Schreibweise ÜBER die falsche geschrieben, damit sichtbar blieb, was wir korrigiert hatten. Im Heft dulde ich das nicht, was ich beim Arbeiten heute auch ungefähr 35 Mal betont habe!



Zum Schluss noch ein kleiner herbstlicher Sonnenstrahl für euch...


In diesem Sinne wünsche ich ein schönes Wochenende!






Freitag, 15. September 2017

Wochenbilanz

Meine liebe Kolleginnen! :o)
Zunächst einmal DANKE für die vielen Kommis unter dem letzten Post. Gut zu lesen, dass es einem nicht allein so geht. Auch meine Schulkolleginnen wussten wovon ich rede, als ich letzte Woche in der Konferenz mal nachfragte und erzählte, wie es so läuft... Auch das tat gut!

Nun mal zu meiner Bilanz:

Meine Klasse und ich kommen langsam wieder in die Schulspur! Ja, ich kann sogar behaupten, dass DIESE Woche ausgesprochen gut gelaufen ist, im Vergleich zu dem Zeitpunkt, als ich meinen letzten Post schrieb. Es macht viel aus, wie die Stunden aufgebaut sind! In "Umbaupausen" und Phasenwechseln wird es natürlich auch gerne immernoch ziemlich laut, ABER es wird auch recht schnell wieder leise. Viele der Kinder erinnern sich wieder, dass sie sich melden. Die Kinder erinnern sich gegenseitig auch daran und fordern sich auf "jetzt mal ruhig zu sein und zuzuhören"! Das finde ich klasse. Sie freuen sich über jeden grinsenden Smiley und geben sich wirklich Mühe! Ich drücke alle Daumen, dass es so bleibt und vll sogar noch ein bisschen besser wird. Meine beiden Kolleginnen, die mit in der Klasse sind, ziehen beim "Programm" voll mit und so scheint es nun auch zu "wirken".

Alles in allem merkt ihr sicher an meinem Schreiben, dass ich deutlich positiver "klinge" und keineswegs das Gefühl habe, noch resignieren zu müssen! HURRA!!! :o) Land in Sicht!

Mich strengt allerdings sehr an, dass ich mich selber so disziplinieren muss. Ich muss stets dran denken Ruhe einzufordern, selber meine Stimme zu senken, wenn es leise ist, einen ganz strikten und konkreten Ablauf einzuhalten etc pp... Dabei bin ich doch eher der spontane Typ ;o) EGAL! Das nehme ich gerne in Kauf, für einen funktionierenden Schulalltag, der mich und die Kinder weniger stresst.

Neues in dieser Woche:

Diese Woche habe ich zum Einen endlich die Lesezeit eingeführt. Das heißt,  zwei Mal in der Woche, wird in festgelegten Stunden in aller Ruhe gelesen. Noch üben "wir" dabei nicht LAUT "uns" hin zu lesen. ;o) Kennt ihr...

Diese Lesezeichen habe ich den Kinder "spendiert" :o)


Außerdem stelle ich meinen Deutschunterricht gerade auf die Wochenplanarbeit um. Das hat diese Woche echt schon ganz prima geklappt! Für nächste Woche steht der Plan, das habe ich gestern schon geschafft. Heute habe ich alles kopiert und parat gelegt. TSCHAKKA! Das entlastet. Zumal ich diese Wochenende keine Zeit habe - ich werde, wie immer im September - ein bisschen feiern ;o)



In der Woche davor hatte ich schon das neue "Logbuch" eingeführt. Dazu hat mich Instagram inspiriert und ich werde, wenn die bestellten Hefte da sind, dazu gerne mal einen Post schreiben.
Im Logbuch notieren die Kinder ihre Tagesstimmung ihr Wochenziel und ziehen am Ende der Woche Bilanz darüber, was sie gelernt haben und wie die Woche "gelaufen" ist. Außerdem kann der Deutsch-WP eingeklebt werden. Wenn Deutsch als WP-Arbeit gut angelaufen ist, werde ich Sachunterricht mit einarbeiten.

Ihr seht - es tut sich gerade viel und das tut mir gut :o)
Ich wünsche euch ein schönes WE!!!






PS: Im Deutschunterricht erarbeiten bzw. wiederholen wir teilweise Inhalte aus dem Wochenplan gemeinsam an der Tafel. Falls euch die Vorgehensweise hierzu interessiert, schaut doch mal bei Instagram (endlichpause) vorbei. Dort habe ich es beschrieben.


https://www.instagram.com/endlichpause/






Sonntag, 3. September 2017

Ich weiß nicht, wie es euch so geht...

... aber ich habe die ersten drei Wochen in der Schule wirklich gekämpft. Noch nie hatte ich den Eindruck, dass es den Kindern so schwer gefallen ist, nach den Ferien wieder anzukommen. Oder lag es daran, dass ich mich selber selten so schwer getan habe? Vermutlich war es die Kombination.

Die Kinder waren (und sind zum Teil immernoch) extrem laut, viele haben gar nicht reagiert, wenn man ihnen etwas gesagt hat. Und gehört haben sie Anweisungen ohnehin nur, wenn man selber extrem laut redete. In einem Ton, der mir selber so gar nicht zusagt! Weder hörten sie mit etwas auf, noch räumten sie etwas weg oder befolgten andere Anweisungen, die von der Lehrerin ausgingen. Ich fing schon an, an  mir zu zweifeln und grübelte jeden Tag, wie man gemeinsam wieder in die Spur kommen könnte. Auch herrschte eine extreme "motorische" Unruhe in der Klasse, was mich zeitweise wirklich verrückt gemacht hat.

Zum Glück berichteten mir die Kolleginnen von Ähnlichem und ich beobachtete das auch in den anderen Klassen, in denen ich unterrichte. Bleibt die Frage: Woran liegt das?

Mir ist völlig klar, dass es ein Weilchen dauert, um wieder in den Schulrythmus hereinzukommen - für die Kinder und auch für uns LehrerInnen. Ist ja nicht mein erster Neustart nach den Sommerferien. Aber... so hart war es für mich noch nie!

Tja, was tun?

Erstmal deutlich mehr Bewegung in den Unterricht einbauen. Das hilft ja eigentlich fast immer. Leider blöd, wenn die Kinder danach erstmal 10 Minuten brauchen um wieder zur Ruhe zu kommen :o( *nerv Naja, auch da bringt die Übung Routine.

Dann haben wir gaaaaaaaaaaaanz viel und gaaaaaaaaanz lang gesprochen. Klassenrat und kurze Rückmeldungstreffen, so oft es ging. Zusammen haben wir drei Regeln festgelegt, an die sich zu Zeit nur wenige gerne halten:

1. leise sein/arbeiten
2. melden + zuhören
3. auf die Lehrerin hören

(ganz kurz und knackig formuliert!)

Dazu gibt es ein Tabelle an der Tafel, in die jede Lehrerin einträgt, wie es in der Stunde geklappt hat. Das hat in der ersten Woche nur wenig gebracht. In der zweiten wurde es schon besser. Gegenseitig machen sich die Kinder nun auch aufmerksam leiser zu sein. Das wirkt ja oft besser, als wenn es immer die Lehrperson tut. Es gibt eine bestimmt Anzahl an :o( die nicht überschritten werden darf. Ansonsten müssen die Kinder die Konsequenzen dann tragen... 

Jetzt bin ich gespannt, wie die vierte Woche verläuft... Mir graut schon vor den Herbstferien. Wenn es bis dahin endlich wieder läuft, fange ich dann hinterher wieder von vorne an?

Parole: Durchhalten und konsequent bleiben! 





PS: Es wurde nach den Konsequenzen gefragt...
Zum Einen gibt es als Belohnung eine "goldene Stunde",
die ich mir dann irgendwo abzwacke und in der wir gemeinsam
etwas Schönes machen. Rausgehen, spielen etc.
Zum Anderen zwacke ich den Kindern eine Stunde ab,
weil wir ja durch ihr Verhalten nicht so wirklich weitergekommen
sind. Dann machen wir, weil es ja scheinbar nötig ist, Klassenrat
und besprechen noch einmal was schief lief. Und den Rest der
Stunde müssen wir dann Dinge nachholen, die wir nicht geschafft
haben. Da fällt dann leider eine der Stunden aus, die sie eigentlich
gerne mögen. Es muss manchmal auch ein bisschen "weh tun",
wenn ihr wisst, was ich meine.k
Ab morgen gilt: Wenn die Kinder am Tag mehr gute Smileys als
schlechte sammeln, erhalten sie einen "Tagessmiley" auf dem Weg
zu unserem Ausflug, zu dem wir eingeladen sind. Das funktioniert
nämlich nur, wenn ich mich auf die Kinder verlassen kann und sie
auf mich hören. Und Kinder, die schon in der Schule nicht darauf
hören, was die Lehrer sagen, werden das vermutlich auch nicht auf
dem Ausflug machen und dieses Risiko kann ich nicht eingehen.
Da müssen sie jetzt als Klasse mal ZUSAMMEN gucken und
arbeiten, damit das klappt. Das Ziel ist aber human gesteckt ;o)
Sie können also locker die nötige Anzahl der Smileys schaffen,
wenn sie sich auch nur ein bisschen Mühe geben. Ich bin zuversichtlich...



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